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eprimo Erfahrungen und Bewertungen

eprimo  Erfahrungen

Bei eprimo können preiswert Strom und Gas bezogen werden. Eben darauf ist die Firmenphilosophie der RWE-Tochter auch ausgerichtet. Seit dem Jahre 2007 ist der Energie-Discounter gut im Geschäft. Die Energielieferungen erfolgen bundesweit zu Preisen, die teilweise kaum zu toppen sind. Mehr als eine Million Verbraucher sind bereits Kunden von eprimo. Mit seinem überschaubaren aber durchaus konkurrenzfähigen Angebot und einer einfachen Vertragsabwicklung geht der Discounter einen bewährten Weg. Der Internetauftritt liefert einen übersichtlichen Einstieg, die Tarife bleiben überschaubar und werden durch Bonuszahlungen zusätzlich attraktiv. Schwammige AGB und ein Kundendienst auf Discount-Niveau schmälern das beinahe makellose Gesamtbild von eprimo.

eprimo in Zahlen

  • 2005 als Vertriebsgesellschaft der Überlandwerke Groß-Gerau GmbH gegründet
  • seit 2007 als Energieanbieter tätig
  • über eine Million Kunden
  • Geschäftsergebnis 2013: 1.925.846,28 Euro

Einfach und  funktional: die Webseite

Übersichtlich und überschaubar erscheint der Internetauftritt von eprimo. Die Homepage wirkt klar strukturiert und keinesfalls überladen. In frischem Grün positiv ist Blickfeld gerückt, wird der Betrachter vom Energiediscounter in Empfang genommen. Bereits im Logo wird klar, dass das Unternehmen mehr auf den Kunden und weniger auf Kosten setzt. Der User hat die Wahl aus den Rubriken: Strom, Gas, Service, Energie sparen, Aktion und Hilfe. Der Tarifrechner für Strom und Gas fällt ebenfalls sofort ins Auge. Hier werden nach der Eingabe von PLZ und Verbrauch die passenden Tarife vorgeschlagen. Am unteren Seitenrand folgen Hinweise auf diverse Aktionen und man kann sich „Rund um Strom“ und „Rund um Gas“ schlau machen. Hier befinden sich auch das Login für den Kundenbereich und eine Rubrik für Pressestimmen. Alles in allem ist die Webseite sehr übersichtlich, ohne aufdringlich oder zu werbend zu erscheinen.

Bleiben überschaubar: die Tarife

Bei den Tarifen beschränkt sich eprimo auf einige wenige Angebote. Der Tarif eprimo-Strom kann mit 12 oder mit 18 Monaten Preisgarantie abgeschlossen werden. Der Ökostromtarif eprimoPrimaKlima bietet grünen Strom aus Wasserkraft. Auch dieser Tarif bietet eine Preisgarantie und zudem einen attraktiven Wechselbonus. Die Tarife punkten mit niedrigen Preisen. Hierfür hat das Unternehmen bereits mehrmals Bestnoten erhalten. So wurde in einer Studie von Focus Money aus dem Jahre 2012 eprimo ein „sehr gutes“ Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt. Bei einem regional auf Hamburg bezogenen Preisvergleich rangierte eprimo auf einem Spitzenplatz.

Einfach und problemlos: der Wechsel

Zu eprimo zu wechseln, ist für den neuen Kunden ein Kinderspiel. Zunächst muss sich der User für einen Tarif entscheiden, indem er seine PLZ und den Jahresverbrauch in die entsprechende Maske auf der Startseite der Homepage eingibt. Ist der neue Tarif  gefunden, dann kann er online bestellt werden. Damit ist der Aufwand für den neuen Stromkunden abgeschlossen. eprimo übernimmt die Kündigung beim vorherigen Anbieter und erledigt auch die Anmeldung beim zuständigen Energieversorger. Der Stromzähler bleibt unverändert und es finden keine Termine oder Arbeiten vor Ort statt. Nach etwa sechs Wochen sind die Formalitäten abgeschlossen und der eprimo Strom fließt.

Ist gewährleistet: die Liefersicherheit

eprimo arbeitet sehr zuverlässig und zu längeren Lieferausfällen ist es in jüngster Zeit nicht gekommen. Auch während des Wechselprozesses wird der Kunde durchgängig mit Energie versorgt. Eventuelle Störungen können rund um die Uhr der telefonischen Hotline gemeldet werden.

Nicht zufriedenstellend: die Zahlungsmodalitäten

Die Bezahlung erfolgt auch bei eprimo nach dem auf dem Energiemarkt gängigen Schema. Monatliche Abschläge werden anhand der letzten Verbrauchsrechnung festgelegt und am Ende des Versorgungszeitraumes erfolgt eine Jahresrechnung. Die Rechnung legt den tatsächlichen Energieverbrauch offen und wird mit den bereits gezahlten Abschlägen verrechnet. Die Zahlungsweise ist bevorzugt als Abbuchung vom Kundenkonto angegeben. Dies erfordert die Erteilung einer Einzugsermächtigung durch den Verbraucher. Wer den Betrag selbst überweisen möchte, der wird zur Kasse gebeten. Auf der Jahresabrechnung werden für jede Überweisung zwei Euro Bearbeitungsgebühr verlangt. Zudem findet man in den AGB den Hinweis, dass bei „überwiegend gewerblicher oder beruflicher Nutzung“ nur die Abbuchung möglich ist. Der Kunde kann hier nicht klar erkennen wie die Sachlage ist und ob zum Beispiel ein häusliches Arbeitszimmer unter diese Klausel fällt.

Auf gutem Niveau: die Umwelt

Mit seinem Tarif eprimoPrimaKlima bietet das Unternehmen reinen Ökostrom an. Dieser wird zu 100% aus Wasserkraftanlagen in Österreich gewonnen und ist TÜV-zertifiziert. Der Mehrpreis pro Kilowattstunde ist eher gering und schmälert nicht das allgemein attraktive Preisniveau des Anbieters. Der Ökostrom wird mit 18 Monaten Preisgarantie angeboten. Der Vertrag läuft automatisch aus und muss nicht gekündigt werden. Zudem winkt ein attraktiver Bonus. Wer in Berlin, in Düsseldorf, Hamburg, Leipzig oder München lebt, kann den grünen Strom, laut Firmenaussage, besonders günstig erhalten. Der Strommix von eprimo besteht zum Großteil aus Fossilien und sonstigen Energieträgern. Im Jahre 2013 wurden bereits 36,4% Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und der Anteil des aus Kernkraft gewonnenen Stroms lag mit 11,2% erfreulich niedrig. Insgesamt liefert eprimo eine positive Energiebilanz.

Noch ausbaufähig: der Kundenservice

Mit einem Service-Index von 0,66 laut energieanbieterinformation.de bewegt sich eprimo bereits auf einem überdurchschnittlichen Level. Die Verbraucherfreundlichkeit des Anbieters wird regelmäßig mit „gut“ bewertet. Ein „sehr gut“ erhielt das Unternehmen im Jahre 2012 für seinen telefonischen Kundenservice. Aktuell scheint der Billiganbieter seinen Service etwas heruntergefahren zu haben. Kunden verbringen längere Zeit in der Warteschlange der Hotline und auf die Beantwortung von Emails reagiert eprimo erst nach mehreren Werktagen. Hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden, sonst könnte der Anbieter sein im Service-Bereich positives Image einbüßen.

Viele Mängel: die AGB

Die AGB befinden sich am unteren Seitenrand der Homepage und stehen als bequemer PDF-Download zur Verfügung. Im Detail wird der Kunde mit Informationen erschlagen und erhält eine Zettelsammlung, die er kaum detailliert lesen wird. Der AGB-Index von energieanbieterinformation.de liegt mit 0,25 weit unter dem Mittelwert von 0,4. Auf den zweiten Blick enthält der Wust aus Kleingedrucktem einige verbraucherunfreundliche Inhalte. Was die Vertragslaufzeit betrifft, diese ist nicht in den Geschäftsbedingungen geregelt, sondern immer abhängig vom abgeschlossenen Vertrag und dort nachzulesen. Als verbraucherunfreundlich werten wir, dass dem Kunden kein Sonderkündigungsrecht bei Umzügen gewährt wird. Allein im Zusammenhang mit Preiserhöhungen wird auf das fristlose Sonderkündigungsrecht hingewiesen. In der Preisänderungsklausel wird auf das Recht der einseitigen Preisbestimmung verwiesen. Auf einzelne Kostenfaktoren wird nicht hingewiesen. Die Möglichkeit der zivilgerichtlichen Überprüfung durch den Verbraucher ist unverständlich formuliert. Die Bonitätsprüfung wird zum „Wahrscheinlichkeitsgrad für zukünftiges Zahlungsverhalten“ durchgeführt. Dieses sogenannte „Scoring“ schließt die Abfrage vieler verschiedener Parameter nicht aus. Der Kunde wird darüber nicht hinreichend in Kenntnis gesetzt.

Im Einzelnen geregelt: die Kündigung

Die AGB lassen Hinweise auf die Kündigungsfristen vermissen. Diese sind vom gewählten Tarif abhängig. Hier lohnt ein Blick in die Vertragsbedingungen, denn es können auch Verträge abgeschlossen werden, die sich nicht automatisch verlängern und damit keine Kündigung notwendig machen. In den Geschäftsbedingungen findet sich ergänzend der Hinweis, dass wenn keine tarifabhängigen Regelungen bestehen, von einem Kündigungsrecht von einem Monat vor Vertragsende auszugehen ist. Damit wird die nach § 20 GVV eigentlich vorgesehene Kündigungsfrist von zwei Wochen um das Doppelte überschritten. Wer hier nicht genau abwägt und prüft, könnte im Falle einer Kündigung auf Probleme stoßen.

eprimo Testbericht – Fazit: Gut

Innerhalb weniger Jahre konnte es der Energiediscounter eprimo weit nach vorn schaffen. Günstige Preise sind das Aushängeschild der Tochter des RWE-Konzerns. Ein einfacher Wechsel und günstige und überschaubare Tarife machen den Einstieg leicht. Im Vergleich mit anderen Energiediscountern ist auch der Service positiv zu werten. Hier sollte der Anbieter jedoch wieder etwas nachbessern, da es in jüngster Zeit häufiger zu Kritiken gekommen ist. Bei der Abrechnung wird der Kunde zur Kasse gebeten, wenn er seine Abschlagszahlungen selbst überweisen möchte. Auch in den AGB finden sich häufiger Formulierungen, die sich als nicht wirklich verbraucherfreundlich darstellen. Da es sich um einen zuverlässigen Energieversorger mit durchweg günstigen Preisen handelt, lautet unser Testurteil‘: „Gut“.

Unser Test Fazit
Getestet am:
Getestet wurde:
eprimo
Testergebnis:
4

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