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ExtraEnergie Erfahrungen und Test

ExtraEnergie  Erfahrungen

Die ExtraEnergie GmbH ist seit dem Jahr 2008 am Markt und hat ihren Firmensitz in Neuss. Das Unternehmen steht für günstigen Strom sowie Gas und beliefert Privat- und Geschäftskunden mit Ökostrom und klimaneutralem Erdgas. Aufgrund der unabhängigen Marktpositionierung ist ExtraEnergie von keinem anderen Konzern abhängig, was Kunden einen gewissen Preisvorsprung gibt. Die GmbH fungiert auf dem Markt somit als Discountanbieter für Energie. Angeboten werden daher verschiedene Stromtarife, die jeweils unterschiedliche Vorteile bringen, etwa Bonuszahlungen oder reinen Naturstrom; in der Regel aber insgesamt günstig sind. Durch eine reine Onlineabwicklung sowie schlanke Firmenstrukturen will ExtraEnergie in seiner Preisaggressivität auch zukünftig punkten.

ExtraEnergie im Überblick

  • Konzernunabhängiger Energielieferant
  • Discountpreise
  • ausreichendes Stromtarif-Angebot
  • übersichtliche Informationen

Gelungen: der Webauftritt von ExtraEnergie

Klassisch dezent und gut im Handling, so präsentiert sich die Website des Unternehmens. Durch seine klare Struktur und Kommunikation finden Kunden online alles Wissenswerte, was in Bezug auf das Firmenangebot benötigt wird. Auf der Startseite wird der Strompreisrechner angezeigt, den Kunden zwingend auch nutzen müssen, um überhaupt einen der Stromtarife einsehen zu können. Diese Art der Handhabung sowie auch das Design der Website erinnert irgendwie an einen anderen Billigdiscounter, nämlich an Stromio. Nichts desto trotz ist auch dieser Internetauftritt sehr gelungen und suggeriert absolute Seriosität.

Gut: das Tarifangebot von ExtraEnergie

Nach der Nutzung des Strompreisrechners öffnet sich eine Seite mit einer übersichtlichen Anordnung der verfügbaren Stromtarife. Auf den ersten Blick fällt auf, dass es sich bei allen Angeboten um 100 Prozent Ökostrom handelt. Zusätzlich werden neben Mindestvertragslaufzeiten von 12 Monaten auch unbefristete Tariflaufzeiten angeboten. Gut ist auch die Tatsache, dass Kunden hier über einen Link sofort auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen werden und diese nicht „versteckt“ oder schwer zugänglich gemacht sind. Das Preisverhältnis liegt im Durschnitt, denn Grund- und Arbeitspreise sind im Wesentlichen nicht so viel günstiger, als man es zunächst denken würde. Besondere Vorsicht ist zudem bei Paket-Tarifen geboten, denn wenn der Stromverbrauch über der vereinbarten Abnahme liegt, zahlt ein Kunde pro mehr verbrauchter kWh drauf – und das nicht zu knapp. Auch die langen Vertragsbindungen sollten überdacht werden, zumal meist im Zuge einer „automatischen“ Verlängerung deutliche Preisanhebungen zu erwarten sind.

Fehlt: das Umwelt-Engagement

ExtraEnergie selbst engagiert sich augenscheinlich nicht im Bereich der erneuerbaren Energieentwicklung, nutzt aber ausschließlich Ökostrom in seinen Tarifen. Somit fehlen zwar die Aktivitäten im Bereich der Innovationsentwicklung, doch jeder neue Kunde trägt zur Verbesserung des Ökosystems automatisch bei, wenn er die Energieprodukte von ExtraEnergie nutzt.

Passt: die Liefersicherheit

Jedes Versorgerunternehmen ist darauf bedacht, seine Kunden optimal mit Energie zu versorgen. Ausfälle bei der Belieferung fallen damit auch bei ExtraEnergie flach und selbst wenn sich mal eine Störung ergibt, wird diese sofort behoben.

Schnell: der Wechsel zu ExtraEnergie

Beim Wechsel ist das Serviceteam von ExtraEnergie jedem Neukunden gerne behilflich. Im Großen und Ganzen ist das auch keine große Sache, denn der Kunde meldet seinen Wunsch des Anbieterwechsels einfach online an, um den Rest kümmert sich ExtraEnergie. Dies geht allerdings nur, wenn der Altvertrag des Vorversorgers einen Wechsel ermöglicht und auch der Haushalt im Liefergebiet des Unternehmens liegt.

Unfair und schlecht kommuniziert: die Zahlungsweisen

Das Unternehmen bietet das Lastschriftverfahren sowie die Möglichkeit einer Überweisung an Allerdings entstehen bei jeder Abweichung deutliche Zusatzkosten. So wird die Zahloption „Überweisung“ pro Auftrag mit Zusatzgebühren belegt, die genaue Höhe findet man in den Tarifdetails. Im Falle einer Umstellung von Überweisung auf Lastschrift werden ebenfalls Gebühren für diesen „Aufwand“ erhoben – und Lastschriften sollte man ohnehin nicht platzen lassen, denn dann langt ExtraEnergie nochmals zu. Das ganze wird allerdings sehr verschachtelt in langen Sätzen beschrieben, schlecht kommuniziert also.

Verbesserungswürdig: der Kundenservice

Mit einem Service-Index von 0,51 verfehlt ExtraEnergie nur knapp den mittleren Servicedurchschnitt. So besteht auch hier noch Nachholbedarf, was die Kundenfreundlichkeit und Beratung angeht. Erreichbar ist die GmbH telefonisch und via Mail oder Formular unter der Woche bis 20.00 Uhr abends und am Samstag bis 16.00 Uhr. Für Telefongespräche fallen keine Kosten an, die Hotline ist gratis. Vorsicht ist aber bei postalischem Kontakt geboten, etwa wenn es um die Übermittlung von Kündigungsschreiben geht, denn das in Neuss ansässige Unternehmen gibt online eine Post-Kontakt-Anschrift in Düsseldorf an.

Schlecht: die ExtraEnergie AGB

Der schlechte AGB-Index von 0,25 leitet sich wohl von den zahlreichen verbraucherunfreundlichen und auch intransparent formulierten Klauseln ab. Die dreiseitigen AGB sind mit insgesamt 15 Klauseln nebst jeweiligen Unterpunkten vollgepackt und lassen sich teils sehr schwer lesen. Verbraucherunfreundliche Regeln finden sich insbesondere in den Preis- und Kündigungsklauseln, bei den Zahlungsformalitäten und den Bonusbedingungen sowie auch bei Bonitätsanfragen. Auch die besondere Klausel in puncto Austausch via E-Mail ist einseitig und nicht klar definiert. Insbesondere was die Korrespondenz angeht sollten jegliche Mail, welche vom Unternehmen kommen, genau gelesen und studiert werden. In Verbraucherumfragen stellte sich des Öfteren heraus, dass wichtige Informationen leicht gerne intransparent kommuniziert werden.

Lang: die Kündigungsfristen

Die Kündigungsfristen werden bei den Tarifen mit sechs Wochen zum Laufzeitende ausgewiesen. Bei einer umzugsbedingten Kündigung muss der Kunde vier Wochen vor dem Umzug seiner Anzeigepflicht nachkommen. Das bedeutet, dass der Kunde vier Wochen vor dem Auszug eine Mitteilung an ExtraEnergie tätigen muss. Anscheinend endet der Vertrag dann durch den Umzug, genau ist dies allerdings nicht definiert. Auch ist nicht ganz klar, wie diese Anzeigepflicht übermittelt werden soll. Daher empfehlen sich im Falle einer Kündigung bzw. generell bei der Nutzung des Sonderkündigungsrechtes eine rechtzeitige Anzeigepflicht sowie die Sonderkündigung schriftlich per Post und Einschreiben an ExtraEnergie zu senden. Die ordentliche Kündigung von sechs Wochen ist ebenfalls nicht verbraucherfreundlich.

ExtraEnergie Testbericht Fazit – Note: Befriedigend

Das Neusser Energieunternehmen ExtraEnergie ist bereits seit vielen Jahren am Markt und vor allem durch seine günstigen Strompreise erfolgreich geworden. Durch die ansehnliche Auswahl an Stromtarifen haben Kunden zwar eine gewisse Flexibilität, diese wird sodann aber wieder durch lange Laufzeiten, lange Kündigungsfristen und durch eine teils unfaire Konditionengestaltung genommen. Zusätzlich steigen in der Regel die günstigen Preise bei einer Vertragsverlängerung. In puncto Umweltpolitik gibt es nicht viel zu erzählen, schön ist jedenfalls das Ökostrom Angebot, welches zu 100 Prozent aus ökologischer Erzeugung stammt. Wie bei vielen anderen Anbietern finden sich auch hier verbraucherunfreundliche AGB Klauseln sowie Nachholbedarf in Sachen zufriedenstellender Kundenservice. Insgesamt kommt ExtraEnergie daher nur auf ein wohlwollendes „befriedigend“.

Unser Test Fazit
Getestet am:
Getestet wurde:
ExtraEnergie
Testergebnis:
3

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