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Stromanbieter pleite und zahlt Guthaben nicht aus: Was ist zu tun?

Auch wenn es nicht oft passiert, ist es durchaus möglich, dass ein Stromanbieter pleite gehen kann. Dann sollten Kunden wichtige Schritte beachten, um so wenig Geld wie möglich einzubüßen. Institutionen wie die Verbraucherzentrale können im Notfall weiterhelfen und Rat geben, wenn der Stromlieferanten keinen Strom mehr liefern kann. Ohne Strom werden Kunden im Normalfall nicht dastehen, denn der örtliche Stromanbieter muss die Versorgung übernehmen, die aber teuer werden kann.

Stromanbieter pleite – was nun?

  • Sofort Einzugsermächtigung stornieren
  • eventuell Verbraucherzentrale um Hilfe bitten
  • örtlichen Lieferanten ansprechen
  • günstigen Stromanbieter suchen
  • wechseln

Auch wenn der Stromanbieter pleite ist, dürfen Kunden nicht einfach den Stromvertrag kündigen und die regelmäßige Zahlung einstellen. In manchen Fällen kann noch geliefert werden. Der Insolvenzverwalter kann Aussagen dazu machen. Allerdings kann der Kunde die Einzugsermächtigung sofort kündigen und zur Überweisung übergehen, um sofort reagieren zu können, wenn der Stromanbieter pleite ist und nicht mehr liefern kann. Ist das der Fall, sollte, kann eine Kündigung beim Anbieter ohne Fristsetzung erfolgen. Dabei sind einige Dinge zu beachten.

Stromanbieter zahlt Guthaben nicht aus

Nach einer Kündigung ist der Stromlieferanten verpflichtet, innerhalb von 6 Wochen die Abrechnung zu erstellen und ein eventuelles Guthaben sofort auszuzahlen. Ist es der Fall, das der Stromanbieter zahlt Guthaben nicht aus, sollten Kunden rechtlich dagegen vorgehen. Allerdings wird es schwierig, wenn der Stromanbieter pleite ist, denn die Erfolgschancen sind dann relativ gering. Im Fall einer Insolvenz ist es schwierig, offene Forderungen einzutreiben. Kunden können Ihre Ansprüche geltend machen, allerdings steht nur die Insolvenzmasse zur Verfügung, um Schulden des Anbieters zu tilgen.

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